Sechs Chöre erfüllen die Dreifaltigkeitskirche. In der katholischen Kirche Heiligste Dreifaltigkeit in Schwand fand das traditionelle Adventskonzert der Liedertafel 1862 Schwand statt.

Die Kirche war gut gefüllt, und wie jedes Jahr war der Eintritt frei – Spenden waren willkommen. Wer die Spenden erhält, wird laut Vorsitzendem der Liedertafel Ronny Hartmann, der das Konzert mit eröffnete und auch das Schlusswort sprach, später bekannt gegeben. Auch Pfarrer Michael Kießl begrüßte die Gäste und erinnerte daran, wie Musik gerade in der Adventszeit helfen könne, zur inneren Ruhe zu finden.

Den musikalischen Auftakt gestaltete der evangelische Posaunenchor Schwand unter der Leitung von Werner Häckler. Mit „Wie soll ich dich empfangen“ setzten die Bläser ein feierliches Signal für den Abend. Anschließend präsentierten die Sängerfreunde Leerstetten unter Tim Wisura ihr Programm, darunter traditionelle Lieder und das italienische Wiegenlied „Dormi, dormi, bel bambin“. Die Liedertafel Schwand setzte mit alpenländischen und modernen Adventsstücken wie dem „Sterzinger Weihnachtjodler“ oder „Whisper ! Whisper!“ von Jay Althouse, eigene Akzente, bevor der Jugendchor „Bunte Stimmen“ mit frischen, energiegeladenen Titeln wie „Joy to the world“ und „Angels Carol“ übernahm. Die Liedertafel erinnerte außerdem an ihr verstorbenes Mitglied Karl Pfann. Der stellv. Vorsitzende der Liedertafel Robert Fischer würdigte ihn als treuen Sänger, bevor „Harre meine Seele“ erklang – ein emotionaler Moment im Programm. Der katholische Kirchenchor Schwand-Rednitzhembach, geleitet von Frau Ludwig aus Schwanstetten und Frau Wittmann aus Rednitzhembach, sorgte mit ruhigen, besinnlichen Beiträgen, wie „Wieder naht der heil`ge Stern“ von Lorenz Maierhofer, für eine atmosphärische Vertiefung des Konzerts. Den finalen Chorblock gestaltete der evangelische Kirchenchor Schwand and Friends from R and R – mit stimmungsvollen Adventsliedern wie „Mit den Hirten will ich gehen“. Zwischen den Chorblöcken wurden mehrere besinnliche Texte vorgetragen. Die Lesungen übernahmen Astrid Scharpff und Armgard Scholz, die mit ihren Beiträgen für ruhige Momente und inhaltliche Tiefe sorgten. Zum Abschluss sangen alle Chöre gemeinsam mit dem Publikum das bekannte „Tochter Zion“ und ließen das Konzert stimmungsvoll ausklingen.

Großer Dank ging an alle Mitwirkenden, die dieses vielfältige und eindrucksvolle Adventskonzert möglich gemacht hatten.

